Logo_klein_weiss

Schweizerischer Club für Deutsche Jagdterrier


E-Mail

created by martha von rotz

Abkühlung pur (2)
Abkühlung pur (3)
Abkühlung pur (6)
Abkühlung pur (4)
Abkühlung pur (7)
Abkühlung pur

Herbstzuchtprüfung 2010: Die Bauprüfung wird auf den 23.10.2010 vorverschoben!       (Datum entspricht dem letzten Uebeungstag am Kunstbau)


Austellungen

CAC-Terrierschau in CH-Eiken/AG Sonntag, 12.Sept.2010                                                     der SCDJT vergibt dort den Clubsieger    Meldeschein                           www.terrierschau.ch

CAC-Terrierschau in CH-Weiach Samstag 04.Sept.2010    Meldeschein    www.foxterrier.ch


Mappe

Für Funktionsträger, Züchter und Hundeführer

Neu findet ihr im Club-Shop die extra angefertigte Prüfungs- und Hundepapiere- Mappe. Die in DIN A4 Format große Mappe ist aus feuchtigkeitsunempfindlichen Material, im innern mit 8 eingeschweißten Klarsichthüllen versehen und bietet Platz für alle wichtigen Unterlagen. Auf den Einbandseiten findet zusätzlich der Impfausweis, Urkunden oder die Ahnentafel Platz.  Einzelstück Fr. 12.-, ab 10 Stk. Fr. 10.- per Stk. bestellen


Die neue PLRO 2010 ist da! hier zum Reglement in PDF

 


PDF images schw.Hintergrund  Tierschutzverordnung Neuerungen

PDF images schw.Hintergrund  SKG Rechtschutz Info


Zecken- und Flöhe- Zeit!
   Floh
Flöhe

Blutsaugende Parasiten sind nicht nur lästig, sie können auch Krankheiten übertragen. Die am häufigsten vorkommenden Hautparasiten bei Hunden und Katzen sind Flöhe.

Flöhe sind kleine (ca. 2 mm große) braunschwarze Insekten, die auf ihren Wirt springen um Blut zu saugen. Flöhe wohnen nicht auf ihrem Haustier, sondern in der Umgebung. Hunde und Katzen können sich ganz leicht Flöhe einfangen, das hat nichts mit einem "weniger sauberen Haushalt" zu tun. Flöhe nisten sich in Schlafplätzen, Polstern und Ritzen ein, so dass sie auch im Winter aktiv sind.

Um den Floh effektiv zu bekämpfen, ist es wichtig den Entwicklungszyklus zu unterbrechen und den Floh in allen vier Stadien abzutöten (Ei-stadium, Larvenstadium, Puppenstadium und erwachsener Floh).

ZeckenZecke

Die Zecke ist ein Insekt und gehört zu der Klasse der Spinnentiere. Sie lebt, wie der Floh, vom Blut, welches sie bei Hunden und Katzen aufsaugt. Zecken klettern in hohem Gras oder auf Sträuchern und haften sich an Passanten. Nachdem sich die Zecke festgesaugt hat, wird sie sich innerhalb einer Woche mit Blut voll saugen und danach wieder loslassen, um anschließend in der Umgebung ihre Eier zu legen. Am aktivsten sind Zecken im Frühjahr und im Herbst.

Flöhe und vor allem Zecken können gefährliche Krankheiten übertragen, aus diesem Grund ist es wichtig Ihren Vierbeiner vor diesen Plagegeistern zu schützen.

Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Tierarzt über den optimalen Schutz Ihres Vierbeiners.


Mehr infizierte Zecken in der Schweiz als angenommen
 
Eine Studie des Virologie-Labors in Spiez zeigt, dass das Virus, welches die Frühsommer-Hirnhautentzündung auslöst, in der Schweiz verbreiteter ist als bisher angenommen. Das Verteidigungsdepartement (VBS) lanciert eine neue Risikokarte.
 
Das Wallis galt bis heute nicht als Risikogebiet. Neu wurden aber in den Gemeinden Raron und Salgesch infizierte Zecken festgestellt.
 
Weitere Orte, welche bis heute ein niedriges Risiko aufwiesen, sind die beiden Schwyzer Orte Freienbach und Gersau sowie Oensingen im Kanton Solothurn – auch hier wurden vermehrt infizierte Zecken gefunden.
 
Die Wisschenschaftler untersuchten einige hundert Zecken. So fanden sie zum Beispiel in Brittnau AG in 457 untersuchten Zecken 5 infizierte. In Erlenbach BE waren es 4 von 449, in Dagmersellen LU 3 von 545 und in Wängi TG 6 von 721.
 
Die neue Karte vervollständigt die bisherige Risikoeinschätzung, bleibt aber nach wie vor eine Momentaufnahme, die nicht über eine längere Zeit Bestand haben wird.
 
Die Symptome einer Zecken-Hirnhautentzündung (FSME) gleichen denjenigen der saisonalen Grippe. Ein bis zwei Wochen nach Ansteckung kommt es zu Fieber, allgemeinem Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen. Befallen die Viren das Zentralnervensystem kommt es in einer zweiten Phase zu Genickstarre, Übelkeit, Schwindel, starken Kopfschmerzen sowie neurologischen Ausfällen wie Sprech-, Denk- und Gehstörungen. Das ist etwa bei 15% der Infizierten der Fall. Bei ganz schweren Verlaufsformen kann es zu Lähmungserscheinungen kommen.
Etwa 70% der Infizierten zeigen gar keine Symptome, weshalb eine Infektion oft unbemerkt bleibt.
 
Das Bundesamt für Gesundheit BAG empfiehlt die Impfung gegen FSME all jenen Personen, welche in einem Risikogebiet leben oder sich häufig in Risikogebieten im Freien aufhalten.
 
Gegen die andere, ebenfalls von Zecken übertragene Infektionskrankheit, die Borreliose, nützt die Impfung nichts. Hier müssen andere präventive Mücken- /Zeckenschutzmassnahmen getroffen werden.

Mehr Infos unter www.sprechzimmer.ch

 


Augenwurm bald in der DeutschschweizAugenwurm1

von Gaudenz Looser

Der «Orient-Augenwurm» droht die Alpen zu überqueren. Der bis zu 2 cm lange Parasit befällt auch Menschen und ist bei Tessiner Hunden schon weit verbreitet.
Schwerer Augenwurm-Befall bei einem Hund – einzelner Wurm bei einem Menschen. (Domenico Otranto)
Erstmals in Europa nachgewiesen wurde der aus Asien stammende Augenwurm Thelazia callipaeda 1989 in Italien. «Seither hat er sich massiv verbreitet und wurde 2004 bereits gehäuft im Tessin nachgewiesen», sagt Dr. Manuela Schnyder, die am Institut für Parasitologie der Uni Zürich die Ausbreitung des Parasiten intensiv verfolgt. Gemäss einer von ihr betreuten Studie sind im Süd¬tessin derzeit über 6% aller Hunde und über 11% aller Füchse befallen – Tendenz stark steigend. Übertragen werden die Larven des Wurms von der Fruchtfliegenart Phortica variegata, die sich wie der Wurm selber von Tränenflüssigkeit ernährt, etwa von Füchsen, Hunden, Katzen – und Menschen. In Asien infizieren sich vor allem alte Menschen und kleine Kinder, weil sie den ganzen Tag im Freien sind und so eher von der Fruchtfliege besucht werden. In Europa wurden die Würmer bisher bei vier Menschen in Italien und in Frankreich entdeckt. Sie sind aus¬serordentlich lästig, verursachen Augenentzündungen und Gewebeschäden.
In ihrer jüngsten Studie haben Dr. Schnyder und ihre Doktoranden nachgewiesen, dass die Phortica-Fliege auch bei uns auf Futtersuche ist; vor allem im Tessin, aber auch in ¬Zürich. «Es ist eine Frage der Zeit, bis sich der Augenwurm auch nördlich der Alpen etabliert – entweder über Hunde, über Füchse und mit der Fliege selber», so Schnyder. Und: «Hundehalter tun gut daran, nach Reisen ins Tessin auf allfällige Augenprobleme ihrer Lieblinge zu achten.»                                                                                       


Tollwutwelle rollt auf die Schweiz zu

Aus Osten nähert sich eine neue Tollwutepidemie unserem Land. Die detaillierten Informationen über den Seuchenverlauf wurden von den italienischen Veterinärbehörden anlässlich einer heute in Mailand durchgeführten Tagung über die europäische Wildfleisch-Richtlinie mitgeteilt. Sollte die Seuchenfront nicht durch die Impfkampagne aufgehalten werden können, könnte Graubünden in den nächsten zweiFuchs Tollwut bis drei Jahren erneut mit dieser Seuche konfrontiert werden.

Die ersten Fälle der Tollwut erreichten die Provinz Udine in den italienischen Ostalpen im Jahr 2008. Davor war die Tollwut in Slowenien aufgetreten. Im Jahr 2009 breitete sich die Epidemie weiter gegen Westen aus und führte besonders in der Provinz Belluno zu vielen Tollwutfällen. Bis zum heutigen Tag wurden von den Behörden insgesamt 137 Tollwutfälle registriert, davon allein 121 bei Füchsen. Betroffen wurden aber auch Rehe, Dachse, Katzen, Hunde sowie einzelne Pferde und Esel.

Am 16. Februar 2010 wurde der erste Tollwutfall in der Provinz Trento registriert, noch auf der orografisch linken Seite des Etsch-Tales. Eine gross angelegte orale Impfkampagne für die Füchse ist durchgeführt worden, die das Gebiet vom Alpenkamm bis zum Po-Fluss im Süden und zum Etsch im Westen abdeckt. In der Lombardei, das heisst im Gebiet unmittelbar östlich der Schweizer Grenze, sind bisher keine Tollwutfälle festgestellt worden. Dies könnte sich allerdings schnell ändern, wenn nämlich die Füchse nicht wie gewünscht auf die Impfkampagne ansprechen sollten. Dann würde die Front weiter Richtung Westen wandern und innerhalb von wenigen Jahren Graubünden erreichen.

JagdSchweiz, 26.2.10

Warnung für Hundebesitzer  

von Runa Reinecke - Lange galt sie als nahezu ausgerottet – nun ist sie zurück: Die für Wildtiere und Hunde häufig tödlich verlaufende Staupe. Ein Experte erklärt, wie man sein Haustier schützen kann.
Wildtiere durchlebten in den vergangenen Monaten einen besonders harten und vorallem kalten Winter. Zu den eisigen Temperaturen und den Schneemassen gesellte sich für die Füchse noch ein besonders heimtückischer Gegenspieler dazu: die Staupe. Galt die Viruserkrankung über lange Zeit als fast besiegt, erlebt sie derzeit in der Ostschweiz und im Pfannenstilgebiet im Kanton Zürich eine Renaissance. Dort erlagen der ansteckenden Erkrankung während dieses Winters bereits mindestens 25 Füchse, wie der Meilemer Jagdaufseher Ueli Weber der «Zürichsee-Zeitung» berichtete. Grund zur Panik? Keineswegs, denn mit Hilfe einer Impfung kann jeder Hund vor einer Ansteckung, etwa durch Ausscheidungen oder Kadaver von Wildtieren, geschützt werden. Wie häufig das Haustier zur Immunisierung muss und ob es nach einer Infektion Behandlungsmöglichkeiten gibt, erfragte 20 Minuten Online im Interview mit dem Veterinärmediziner Tony Glaus, Leiter der Abteilung für Kardiologie der Kleintierklinik an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich.Regelmässig zur Kontrolle beim Tierarzt - dann steht einem sorglosen Hundeleben fast nichts mehr im Wege.
Herr Glaus, bei welchen Haustieren kann die Staupe auftreten?
Tony Glaus: Hunde können mit diesem Virus infiziert werden.
Empfehlen Sie zum jetzigen Zeitpunkt eine Impfung?
Ja, auf jeden Fall, falls der Hund nicht regelmässig geimpft worden ist. Grundsätzlich sollte bei Hunden (und Katzen) einmal im Jahr ein Gesundheitscheck durchgeführt werden und dabei auch der Impfstatus vom Tierarzt überprüft werden – das gilt nicht nur für die Immunisierung gegen Staupe, sondern auch für andere Erkrankungen. Alle Immunisierungsinformationen hält der Tierarzt in einem Impfbüchlein fest.                     Wie lange besteht der Impfschutz gegen die Staupe?
Zunächst ist die 3-malige Grundimmunisierung im Alter zwischen zwei und vier Monaten besonders wichtig. Danach folgt eine Wiederholungsimpfung nach einem Jahr. Dann genügt in der Regel eine Auffrischung, die alle drei Jahre vorgenommen wird.
Wie zuverlässig wirkt die Staupe-Impfung?
Die heutigen Staupeimpfstoffe sind sehr gut wirksam. Der Impfschutz ist jedoch nicht für alle Infektionskrankheiten gleich gut. Deswegen ist eine differenzierte Impfstrategie notwendig und die obigen Angaben über den Impfschutz gelten nicht für alle Krankheiten.
Woran erkennt der Hundebesitzer, dass sein Tier an Staupe erkrankt ist?
Typische erste Anzeichen sind, dass das Tier ungewöhnlich ruhig bis apathisch wirkt. Häufig kommt es zu leichtem Durchfall oder/und Erbrechen. Auch gering ausgeprägter Nasenausfluss und Husten gehören zu den Frühsymptomen dieser Erkrankung. Befallen die Viren im weiteren Verlauf das Grosshirn, kann es zu neurologischen Symptomen wie Anfallsleiden (Epilepsie), Erblinden, Lähmungserscheinungen und Gleichgewichtsstörungen kommen.
Kann man das Tier nach einer Infektion überhaupt behandeln?
Zeigt das Tier bereits neurologische Störungen, ist die Prognose schlecht. Die Ursache selbst (also das Virus) kann nicht direkt medikamentell bekämpft werden – behandelbar sind ausschliesslich ein Teil der Symptome, die durch die Staupe auftreten. Das Tier hat zwar eine Überlebenschance – ist das Gehirn des Hundes jedoch irreparabel geschädigt, stirbt er oder es bleiben schwere Behinderungen
Publiziert am 16/03/2010 in Gesundheit

Virus: Fuchs in Uri geschossen


Das Staupevirus hat auch den Kanton Uri erreicht. In Isenthal wurde ein geschwächter Fuchs aufgefunden, der infiziert war. Laut Jagdverwalter Josef Walker wurde das Tier daraufhin geschossen.
Ein weiterer Verdachtsfall werde zurzeit untersucht. Staupe ist eine ansteckende, seuchenartige Erkrankung vieler Raubtierarten wie Fuchs, Dachs, Marder und Luchs. Während sie für Menschen ungefährlich ist, können Hunde daran erkranken. Die Urner Behörden raten, Hunde in Waldnähe an die Leine zu nehmen und den Impfschutz zu überprüfen.

Seitenanfang