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created by martha von rotz

Hund braun suchend auf Boden

Deutsche Jagdterrier raufen und beissen

Er geniesst den Ruf, mutig zu sein. Er hat das Image, ein Raufer und Beisser zu sein. Er duldet kein Kind in seiner Nähe. Wie sieht das Bild des Deutschen Jagdterrier aber tatsächlich aus?

ChicaVonDerFure

Die Deutsche Jagdterrier-Hündin "Chica von der Fure" liegt mit acht Welpen in ihrem Korb im Haus der Familie von Rotz. Tochter Jasmin streichelt eines nach dem anderen. Die Hündin lässt dies geschehen. "Chica" gehörte von klein auf zur Familie, meint die Mutter, Martha von Rotz. Unsere Kinder sehen täglich nach der Hundefamilie. Die Hündin liebt diesen Kontakt! Vater Alois von Rotz lobt seine Jagdterrier-Hündin. Er setze sie auf Treibjagden ein. Im Fuchsbau kenne sie keine Angst. Einmal sei sie drei Tage in einem Bau geblieben, bis sie befreit werden konnte.  Aber auch für Nachsuchen von verletztem Wild sei die Hündin ausgebildet. Jetzt aber geniesst "Chica" quasi Mutterschaftsurlaub.

Die Zuchtziele veränderten sich
Das geschilderte Bild passt überhaupt nicht zur weit verbreiteten Meinung über den Deutschen Jagdterrier (DJT).  Er rauft mit jedem Hund und beisst alles, was sich bewegt, schwatzen Jäger und andere Sachverständige manchmal daher. Stimmt dieses Vorurteil tatsächlich? Als vor 50 Jahren die ersten Jagdterrier aus Deutschland in die Schweiz kamen, fielen diese Hunde tatsächlich durch ihren blinden Mut auf. Vor nichts fürchteten sie sich. Entsprechend hielten die Besitzer ihre Hunde meist in Zwingern ohne engen Kontakt zum Menschen.  Inzwischen änderten sich die Ansprüche an den Deutschen Jagdterrier. Jägerinnen und Jäger setzen ihn vielseitig ein: Apportieren, stöbern, nachsuchen oder einfach auf der Jagd begleiten. Er lebt im Haus oder in der Wohnung mit seinem Vorbild zusammen. Die Wünsche des Menschen beeinflussten die Zucht. Wesensfeste, umgängliche, liebe, aber immer noch mutige DJT entstanden.

Hunde wollen sich bewegen  
Familie von Rotz machte mit Mutterhündin und Welpen kleinere und grössere Ausflüge. Die Tiere lernten gemeinsam ihre neue Welt kennen. Die neuen Besitzer für die kleinen Hunde wurden sorgfältig ausgewählt. Entsprechend den Unterlagen des Schweizerischen Clubs für Deutsche Jagdterrier (www.jagdterrier.ch) wünschte Familie von Rotz, dass mit den Hunden gearbeitet wird. In Welpenspielstunden lernten die Jagdterriers mit fremden, kleineren und grösseren Hunden umzugehen. Drei Welpen gehen nun zu Primo Fedeli, einem Clubmitglied, in die jagdliche Ausbildung. Er lobt: "Die Luscheibe" entwickeln sich toll. Ihre Führer müssen mit den Hunden konsequent arbeiten, dann werden sie noch viel Freude haben! Jasmin von Rotz freut sich auch, weil es ihren Hündlein gut geht. Sie werden sicherlich keine Raufer, weil sie das ganze Jahr zur Familie gehören und Beschäftigung haben.

Tochter Alexa mit Alpha (Anda) vom Luchstal

Anda_und_Alexa_klein
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